Vor 10 Jahren baute ich unser Wohnzimmer in ein Fotostudio um – mit einem Hintergrundsystem und einer Blitzlichtanlage. Was nun noch fehlte für einen perfekten Start, waren die Models.

Zunächst fragte ich im engsten Familien- und Freundeskreis nach – also eigentlich direkt bei unseren Kindern. Und siehe da: Sie waren sofort dabei und unterstützten mich bei meinen ersten Gehversuchen. Dafür bin ich ihnen bis heute sehr dankbar!
Es war für uns alle eine Premiere – sowohl für mich hinter der Kamera als auch für meine Models davor. Ich war noch völlig mit der Technik beschäftigt, und von Posen hatten wir alle keine Ahnung. Also legten wir einfach los. Dabei entstanden so viele lustige Momente, und zu unserer Überraschung gab es am Ende sogar eine ganze Reihe schöner Fotos. Für mich war das der perfekte Start in eine Richtung, die mir unglaublich viel Spaß machte. Wäre da nicht eine Kleinigkeit gewesen – oder besser gesagt: meine größte Herausforderung – die Technik.
Nebst der Kamera hatte ich mit einem Hintergrundsystem zu kämpfen, das mich einengte, oft zerknittert war, zu kurz oder zu schmal. Dazu kam das Kabel-chaos der Lichtanlage – überall Stolperfallen – und insgesamt fehlte einfach der Platz! Es war eine lehrreiche Zeit, und ich brauchte jeden dieser Momente um herauszufinden, welche Richtung ich einschlagen möchte. Ganz besonders freue ich mich, in diesem Beitrag ein paar meiner ersten erschaffenen Bildern zu zeigen! Ich finde, sie sind trotz allen Anfangsschwierigkeiten doch ganz gut gelungen.
Mein Fazit: Ich mag es unkompliziert, ohne diese ganze Technik drumherum. Zudem liebe ich die Abwechslung, Bewegungsfreiheit und vor allem eines: Ich liebe das natürliche Licht. Schon bald entdeckte ich die Fotografie mit natürlichem Licht für mich. Und genau in diesem Moment wusste ich, dass ich nie eine Studiofotografin sein würde.
Herzlich. Monika ♥